Archiv Seite 3

Erinnern, nachdenken, handeln. Mit Courage gegen Rechts.

Aufruf zur Demonstration am 03.10.2009 in Hohenstein-E. zum Gedenken an Patrick 02.02.1982-02.10.1999 und allen Opfern rechter Gewalt.

„Einige Jugendliche, die sich nicht der rechten Szene in Limbach anschließen wollen, werden seit über einem Jahr von rechts orientierten Jugendlichen bedroht und zum Teil auch körperlich verletzt“
Manuela Weis in Freie Presse / Chemnitz – 21.10.2008

„Opferberatung: Mehr rechtsextreme Angriffe
Verein registriert im Mai zunehmende Neonazi-Übergriffe zwischen Brand-Erbisdorf und Zwickau – Jugendlicher mit Eisenstange schwer verletzt“

Freie Presse / Freiberg – 19.6.2009

Immer wieder erscheinen solche oder ähnliche Meldungen täglich in den Zeitungen und zeigen die konkrete Ausprägung des menschenverachtenden Weltbildes von Nazis. Leider verblassen im Angesicht dieser täglichen Meldungen die Erinnerungen über Taten, die ganz in der Nähe passiert sind. So jährt sich am 2. Oktober diesen Jahres die Ermordung von Patrick in Oberlungwitz.
Wir möchten mit diesem Bündnis erreichen, dass die Erinnerung an ein Opfer von Nazigewalt nicht weiter in Vergessenheit gerät. (mehr…)

zusatz zum Hausgeburtstag

am Samstag spielt noch Radio Burroughs und es wird eine fetzige Mini Playback Show geben.

Neues zum Stand der Dinge

In den letzten Wochen ist bei uns die aktive Öffentlichkeitsarbeit ein wenig zu kurz gekommen. Dieser Umstand brachte es mit sich, dass unsere Standpunkte in der Presse nur unzureichend dargestellt wurden. Bevor der Stadtrat nun Urlaub macht und das Sommerloch die Erinnerungen verschwimmen lässt, möchten wir mit unserem aktuellen Reader nochmal den Stand der Dinge zusammenfassen und unsere Standpunkte erläutern.

Die vier enthaltenen Beiträge geben einen Überblick der Verhandlungen um das Experimentelle Karree, analysieren und kritisieren die Argumente, die von GGG und Stadtverwaltung gegen das Projekt ins Feld geführt werden und beschäftigen sich mit der Rolle dieser Institutionen im Stadtentwicklungsprozess. Schließlich werben sie für Unterstützung und fordern die Umsetzung des Experimentellen Karrees.

Vorwort

Chemnitz zwischen Ansprüchen und Widersprüchen

Taktieren und Konstruieren – Zum gegenwärtigen Stand der Verhandlungen um das Experimentelle Karree

Zur Analyse der städtischen Struktur

Standpunkte

HalluziNation Deutschland – Beiträge zur Therapie einer Zwangsvorstellung. Eine Vortragsreihe zur Kritik von Staat und Nation.

Seminarreihe in der Reitbahnstraße 84

Es ist 2009 und Deutschland feiert sich wieder einmal selbst.
In unzähligen Jubiläumsveranstaltungen wird wahlweise die Gründung der BRD 1949, die Wiedervereinigung 1989 oder ganz allgemein die deutsche Nation bejubelt. Denn darin sind sich PolitikerInnen, Medien und Zivilgesellschaft weitgehend einig: auf 60 Jahre Demokratie und soziale Marktwirtschaft im Westen und friedlich aufbegehrende Ostdeutsche, welche 1989 für Freiheit und Nation auf die Straße gingen, könne man stolz sein. Getrübt wird die Feierlaune gegenwärtig höchstens durch die Hiobsbotschaften über die Wirtschaftskrise, aber auch dagegen sollen die Deutschen mit ihrem Einsatz für Arbeit den Standort retten. Anstatt diesen Aufruf zurückzuweisen, schwenken sie gerne Fähnchen und schreien nach Vater Staat. Wie kann in Anbetracht von sozialen Kürzungen und schlechten Fußballs der Ruf nach Deutschland so laut sein? (mehr…)

Ausschreibung „Artist in Residence“

im Rahmen der Chemnitzer Sommerakademie „Reitbahn 09“
Juli bis August/September 2009

Artist in Residence – what’s that?

Artist in Residence ist ein Programm, das Künstler_innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Schauspieler, Bildende Künstler, Musiker, Schriftsteller) erlaubt, ihre kreativen Tätigkeiten ohne den direkten Einsatz eigener finanzieller Mittel auch außerhalb ihres unmittelbaren Aktionsradius auszuüben. Artist in Residence ermöglicht darüber hinaus einen lebendigen Austausch mit Künstler_innen unterschiedlicher kultureller und regionaler Hintergründe oder Herkunft sowie mit der lokalen Kunst- und Kulturszene.

Artist in Residence in Chemnitz

Wir wollen mit unserem Projekt vier junge Künstler_innen für 2-3 Monate einladen, die aus wirklich jeder erdenklichen Sparte kommen können, um bei uns Werke anzufertigen, die mit Hilfe unserer vielseitigen Kontakte und Netzwerke in Chemnitz präsentiert/ ausgestellt werden können.

Die Künstler_innen können von Juli bis August/September kostenlos eine Wohnung samt Atelier beziehen und erhalten ein Stipendium für individuell notwendige Materialien (Farbe, Pinsel, Werkstoffe, was das Herz begehrt…) in Höhe von 2000€. Die Verpflegung müsste selbst getragen werden, hierfür steht eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. An den Donnerstagen sind die Teilnehmenden abends herzlich zum Abendessen in die Volxküche des benachbarten Kulturprojektes ReBa84 eingeladen.
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Zum Stand der Dinge.

In letzter Zeit kamen immer mehr Gerüchte auf, dass es die ReBa84 nicht mehr lange geben würde und eine Kündigung seitens der GGG drohe.
Was ist also dran an diesem Hören-Sagen und was nicht?
Es ist so, dass alle Eigentümer des Karrees – GGG, Keilholz GmbH und noch ein paar Kleinere, das Karree homogen verwerten wollen und die ReBa84 in diesem Konzept einen Störfaktor bildet. Aus diesem Grund wurde vor einem Jahr das Projekt „Experimentelles Karree“ ins Leben gerufen, um Projekte zu sammeln, welche eine alternative Nutzung des Karrees zulassen würden.
Über den Fortschritt in dieser Richtung kann mensch sich beim „ExKa e.V.“ informieren.
Hier soll es jedoch vor allem um die ReBa84 gehen.
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abwrack/aufhübsch-wochen auf der reitbahnstraße!

etwas anders als gewohnt geht es vom 21. mai bis zum 27. juni 2009 auf der reba_84 zu.
wir machen erst mal richtig schön zu, dann wird gemeinsam eingerissen, aufgeräumt, dekoriert und gebaut. anschließend richtig schön gefeiert!
das ist nicht die krise plus konjunkturpaket 1, 2…
…nein das sind die vorbereitungen für den hausgeburtstag! am freitag den 19. juni und samstag den 20. juni ist es nämlich so weit – 2 jahre reitbahnstraße_84!
und davor muss kräftig abgewrackt und aufgehübscht werden. wenn ihr bock habt macht doch einfach mit. jeden mittwoch ab 20 h ist bau- und dekoplenum im stadtteilcafe und donnerstags kann dann tatsächlich schon losgelegt werden.
…und ja wirklich, vor dem hausgeburtstag gibts dann fast keine veranstaltungen mehr auf der reitbahnstraße_84. nur selbstausbeuterische tätigkeiten und ein, zwei Vorträge – schlimm, schlimm, schlimm…

Samstag | 23.05.09 | ab 14:00 Uhr | Park der O. d. F. | Stay Rebel Festival

Banner Stay Rebel Festival

Und schon sind wir bei drei
Zum dritten Mal findet nun am 23.5 im Park der Opfer des Faschismus ab 14:00 das Stay Rebel Festival statt. Das Konzept ist das alte – Unterhaltung und politische Bildung – und wir denken, die 800 BesucherInnen auf den jeweils vergangenen Festivals haben gezeigt, dass dieses Konzept gut aufgeht. Trotz der jährlichen Unwegsamkeiten und dem kaum noch zu bewältigenden Aufwand, den so ein Projekt mit sich bringt, sind wir guter Hoffnung, es dieses Jahr wie geplant durchzuführen. (mehr…)

Hello, my name is stay rebel! Hinter den Kulissen des Festivals

Café K. | 19.5. | ab 15:00 |

Das stayRebel Festival fand bereits 2007 und 2008 statt und konnte mit einer Mischung aus Bildung und Unterhaltung jeweils über 800 Menschen begeistern. So wurden bekannte Bands eingeladen, engagierte KünstlerInnen sowie Initiativen, welche sich kritisch und emanzipatorisch betätigen. Zur inhaltlichen Gestaltung wurden gesellschaftskritische Veranstaltungen angeboten sowie Projekte vorgestellt und diskutiert. (mehr…)

Wrackt’s ab, Rockers! Krise und Kritik des Kapitalismus

Vortragsreihe

Mit der „Kernschmelze der Finanzwirtschaft“ vom Oktober 2008 sieht kaum noch ein Beobachter weniger als die tiefste Wirtschaftskrise seit der großen Depression Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts für gekommen.
Linke wie der Rätekommunist Paul Mattick hielten die damalige Weltwirtschaftskrise für „die Todeskrise des Kapitalismus.“ Tatsächlich aber brach der Kapitalismus nicht in sich zusammen, wurde der Kapitalismus nicht durch eine Revolution hinweggefegt, sondern unter der faschistischen Barbarei im Namen seiner Überwindung neu organisiert. „Die Revolution war nicht da, es kam Auschwitz.“ (Gerhard Stapelfeldt) (mehr…)




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