REITBAHNSTRASSE84 in loving memory of Ki23/25 2011-05-30T19:15:44Z Copyright 2011 WordPress Administrator <![CDATA[Nun also doch…]]> http://ki23.blogsport.de/2011/02/21/nun-also-doch/ 2011-02-21T16:02:49Z 2011-02-21T16:02:49Z Blog

Rechte Fans des CFC im Visier der Ermittler

Acht Beschuldigten droht Anklage nach Überfall auf Party im Reitbahnviertel

Chemnitz. Ein halbes Jahr nach dem Überfall von rund 50 Vermummten auf eine Fan-Party am Rande eines Stadtteilfestes im Reitbahnviertel gehen die Ermittler nun doch davon aus, dass die Ausschreitungen im Zusammenhang stehen mit dem Pokalspiel des Chemnitzer FC gegen den FC St. Pauli, das am selben Tage in Chemnitz stattfand. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Sie hat die Ermittlungsergebnisse der Polizei vor kurzem auf den Tisch bekommen. Demnach werden acht Chemnitzer im Alter von 19 bis 37Jahren des Landfriedensbruchs sowie ein Teil von ihnen der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt.

Opfer sehen sich bestätigt

Man gehe davon aus, dass es sich bei den Vorkommnissen am späten Abend des 14. August im Wesentlichen um Auseinandersetzungen zwischen Fans der beiden Vereine gehandelt hat, sagte Oberstaatsanwalt Michael Gräfenstein auf Anfrage der „Freien Presse“. Mehrere der beschuldigten Anhänger des CFC würden zudem mit der rechten Szene in Verbindung gebracht. Damit räumen die Ermittlungsbehörden erstmals ein, was Opfer des Angriffs von Beginn an vermutet hatten.

Bei dem Überfall waren ein 20- und ein 27-Jähriger derart verletzt worden, dass sie ambulant im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nach Darstellung des Vereins zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes, der an diesem Tag im später aufgelösten Experimentellen Karree an der Reitbahnstraße eine Party mit Fans des FC St. Pauli, aber auch des Chemnitzer FC veranstaltet hatte, waren die Angreifer mit Steinen und Knüppeln gegen die Feiernden vorgegangen. Fensterscheiben und Mobiliar gingen zu Bruch, zudem wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Obwohl die Polizei zunächst keine Hinweise auf einen rechtsgerichteten Hintergrund des Überfalls erkennen mochte, hatte frühzeitig das für politisch motivierte Kriminalität zuständige Dezernat Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Ausgang der Verfahren offen

Derzeit überprüft die Staatsanwaltschaft, ob die vorliegenden Ermittlungsergebnisse ausreichen, um gegen die Beschuldigten Anklage zu erheben oder sogenannte Strafbefehle zu erteilen. Falls nicht, sei auch eine Einstellung von Verfahren denkbar, sagte ein Sprecher. Die Entscheidungen darüber sollen im Laufe der kommenden Wochen fallen.

Von Michael Müller
Erschienen am 18.02.2011

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Administrator <![CDATA[Polizei stürmt gewaltsam alternatives Wohnprojekt Reitbahnstraße 84 – Verein verurteilt massives Vorgehen und Sachbeschädigung]]> http://ki23.blogsport.de/2010/09/19/polizei-stuermt-gewaltsam-alternatives-wohnprojekt-reitbahnstrasse-84-verein-verurteilt-massives-vorgehen-und-sachbeschaedigung/ 2010-09-19T14:37:53Z 2010-09-19T14:37:53Z Blog Am Samstag, den 18.09.2010, um ca. 14.30 Uhr umstellte die Polizei das Karree Reitbahnstraße/Fritz-Reuter-Straße und drang gewaltsam in die Häuser Reitbahnstraße 84 und Bernsbachplatz 6 ein. Zu diesem Zeitpunkt waren der Verein zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes (WkB e.V.) und Anwohner damit beschäftigt, das dort ansässige alternative Wohn- und Kulturprojekt zu beräumen. Gemäß der durch die GGGmbH ausgesprochenen Kündigung muss das Objekt am Montag den 20. September beräumt an die Eigentümerin übergeben werden.

10 Einsatzwagen riegelten die Kreuzung am Bernsbachplatz ab. Die teilweise vermummten Polizeibeamten drangen in den Veranstaltungsraum ein und führten die dort befindlichen Personen ab. Es wurden Personenkontrollen durchgeführt und Personalien festgestellt.

Anschließend drang ein Räumkommando ohne Vorwarnung gewaltsam mittels Rammbock und Brecheisen in das Wohnobjekt ein. Im Zuge dessen kam es zu massiven Sachbeschädigungen seitens der Polizei. Eine Haustür zur Straße wurde von innen zerstört. Beide Eingangstüren mussten von der GGG notdürftig repariert werden. Die Beamten brachen im Haus Türen zu Toiletten und Abstellkammern auf. Weiterhin wurde Vereinseigentum beschädigt. „Die Polizei drang sogar gewaltsam in Flächen ein, die der
Verein gar nicht gemietet hat.“, so ein Vertreter des WkB e.V.

Ein Ansprechpartner des Trägervereins wurde nicht gesucht. Ein Vorstandsmitglied bestätigte empört: „Dass Polizeibeamte ins Wohnhaus wollten, wurde erst klar, als die Tür aufgebrochen wurde. Man hätte einfach klingeln können. Eine Aufforderung, die Tür zu öffnen gab es vorher nicht.“

Über die Gründe für den massiven Einsatz herrscht auf Seiten des Vereins Ratlosigkeit.
Der Verein hatte sich mit GGG und Stadt über die Räumung des Objektes zum 20. September verständigt. Ein solch überzogener Polizeieinsatz mitten in den Räumungsarbeiten verwundert deshalb umso mehr.

In Anbetracht zurückliegender Polizeieinsätze im Zusammenhang mit der Reitbahnstraße 84 erhärtet sich beim Verein zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes der Verdacht, dass mit dem Einsatz dem Feindbild linksalternativer Projekte Genüge getan werden sollte. Der Verein erwägt, rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes einzuleiten.

Vorstand Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V.
E-Mail: reba84 (ät) riseup.net

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Administrator <![CDATA[Angreifer stammen aus dem Umfeld der Fanszene des CFC]]> http://ki23.blogsport.de/2010/08/25/angreifer-stammen-aus-dem-umfeld-der-fanszene-des-cfc/ 2010-08-25T08:15:23Z 2010-08-25T08:15:23Z Blog Ein Zeuge berichtet von „CFC“-Rufen während des Angriffes auf eine Feier von Chemnitzer und Hamburger St.-Pauli-Fans. Der Trägerverein der Reitbahnstraße 84 sieht die CFC-Spitze in der Pficht zu den Angriffen Stellung zu nehmen.

Im Anschluss an das Pokalspiel des CFC gegen St. Pauli Hamburg kam es zu einem Überfall auf das alternative Wohn- und Kulturzentrum in der Reitbahnstraße 84 durch mehr als 30 bewaffnete Personen.
Ein Zeuge, dessen Aussage dem Trägerverein des Projektes, dem Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V., vorliegt, spricht von „CFC-Rufen“, unter denen ein Teil der Angreifer gegen die Feiernden vorgegangen sei. Einige Angreifer hätten die in der rechten Szene beliebte Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ getragen.

Der Trägerverein sieht sich dadurch in seiner Perspektive bestätigt: „Die CFC-Fan-Rufe und das Tragen eindeutiger Nazi-Bekleidung sprechen für eine Verbindung beider Szenen“ so ein Sprecher des Vereins.
Der FC St. Pauli und dessen Fans engagieren sich bundesweit bekanntermaßen klar antifaschistisch und antirassistisch. Es sei kein Zufall, dass in Chemnitz der Mannschaftsbus und auch die AnhängerInnen des FC St. Pauli, so auch am Einkaufszentrum Sachsenallee, Angriffen ausgesetzt waren. „Mit dem Überfall aus rechtsradikalen Teilen der CFC-Fans sollten offenbar die Fans des FC St. Pauli getroffen werden, die an diesem Abend friedlich mit Chemnitzer Fans in der Reitbahnstraße feierten“, so der Sprecher weiter.

Bereits in der Vergangenheit waren besorgniserregende Entwicklungen in der Chemnitzer Fanszene zu beobachten. Sowohl rechtsorientierte als auch eindeutig neonazistische Gruppierungen agieren seit Jahren im Umfeld des Vereins des CFC. So konnten wiederholt rechte Banner ins Stadion gelangen und dort gezeigt werden. Am Zaun zum Gästefanblock tummeln sich vor allem bei Spielen gegen als „links“ geltende Vereine oder solche mit Migrationshintergrund, wie zum Beispiel Türkiyemspor Berlin, größere Gruppen mit rechtsradikalen Symbolen, Bekleidung und Sprechchören.

Die Fanbeauftragte Peggy Schellenberger sah den Chemnitzer FC nach dem Pokalspiel als „sehr guten Gastgeber“. Das will der Trägerverein der Reitbahnstraße 84 gar nicht in Abrede stellen. Beschädigungen des Mannschaftsbusses und Überfälle im Umfeld des Spiels passen jedoch nicht zum Bild eines „friedlichen Fussballfestes“ und eines „sehr guten Gastgebers“. Es sollte auch im Interesse des CFC sein, dass die Vorfälle aufgeklärt werden.
Der Verein WkB e.V. erwartet vom Chemnitzer Fussballclub eine eindeutige Positionierung zu rechtsradikalen Teilen der Anhängerschaft. Dazu gehört zu allererst das Eingeständnis von Problemen und Vorfällen, die angesichts eines imagewirksamen Sieges des Underdogs gegen den Bundesligisten nicht unter den Tisch fallen dürfen.

Vorstand des Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V.

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Administrator <![CDATA[Überfall auf alternatives Projekt Reitbahnstraße 84 in Chemnitz]]> http://ki23.blogsport.de/2010/08/15/ueberfall-auf-alternatives-projekt-reitbahnstrasse-84-in-chemnitz/ 2010-08-15T16:52:31Z 2010-08-15T16:52:31Z Blog Am Samstag, den 14. August 2010, gegen 23:20 Uhr wurde eine Party in der Reitbahnstraße 84 von mindestens 30 vermummten Personen überfallen. Die Angreifer gingen mit Knüppeln und Steinen gegen die Feiernden vor. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, eine musste stationär behandelt werden. Es gingen mehrere Fensterscheiben und Mobiliar zu Bruch. Die Angreifer konnten von den BesucherInnen des Festes jedoch am Eindringen in das Gebäude gehindert und schnell vertrieben werden.

Auf der Party feierten ca. 150 Gäste, darunter BesucherInnen des Stadtteilfestes im Reitbahnviertel und Fussballfans des FC St. Pauli gemeinsam mit Fans des Chemnitzer FC nach dem Pokalspiel. Die VeranstalterInnen des Festes vermuten, dass ein direkter Zusammenhang zu dem Fussballspiel zwischen CFC und FC St. Pauli besteht, welches am gleichen Tag in Chemnitz stattfand. Fans des FC St. Pauli waren bereits vor, während und nach dem Spiel Provokationen und Angriffen von neo-nazistischen Hooligans und Fußballfans ausgesetzt. Auch der Mannschaftsbus des FC St. Pauli wurde angegriffen. Schon um 19 Uhr waren rund um die Partyveranstaltung kleinere Nazigruppen unterwegs, welche sich auf dem Netto-Parkplatz an der Bernsdorfer Straße sammelten. Sie wurden dort von der Polizei kontrolliert und erhielten Platzverweise.

Vermutlich die gleiche Gruppe griff dann gegen 23:20 Uhr die Feiernden an der Reitbahnstraße 84 an. Charles aus Hamburg, der gemeinsam mit CFC-Fans feierte: „Wir saßen draußen auf dem Gehweg und unterhielten uns, als plötzlich aus Richtung Ritterstraße ein Mob von Vermummten mit Knüppeln heranstürmte. Die haben sich dann Steine aus dem Gleisbett genommen und auf uns geschmissen. Dann habe ich gesehen wie eine Person von drei Angreifern geschlagen und über die Kreuzung gezerrt wurde. Einige Anwohner haben dazu sogar Beifall vom Balkon geklatscht.“
Ein Vorstandsmitglied des Vereins Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V. erklärte, dass dies nicht der erste Angriff auf das alternative Kulturprojekt Reitbahnstraße 84 war. In den letzten drei Jahren gab es mehr als 10 Sachbeschädigungen und Provokationen, darunter einen Brandanschlag vor zwei Jahren. Das Projekt, dass Ende August auf Bestreben der GGG und unter Duldung der Stadt Chemnitz die Segel streichen muss, hatte für den Samstag zu einer Soli-Party für alternative Wohn- und Kulturprojekte in Chemnitz eingeladen.

Vorstand des WkB e.V.

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Administrator <![CDATA[Galopp im August]]> http://ki23.blogsport.de/2010/08/10/galopp-im-august/ 2010-08-10T09:54:38Z 2010-08-10T09:54:38Z Blog Für alle, die mit der unerträglichen Leichtigkeit des Seins im Sommerloch nichts Sinnvolles anzufangen wissen, hier ein zuckersüßes Kreativbonbon: In der Zeit vom 09. bis 27.08. finden im „Reitbahnviertel“ unter dem Titel „Galopp im August“ mehrere nette Workshops zu verschiedenen Themen statt: Animationsfilm, Beatboxing, S/W-Fotografie uvm.
Infos: galopp.blogsport.de

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Administrator <![CDATA[Morgen: Abschaltung von Radio T]]> http://ki23.blogsport.de/?p=190 2010-04-16T21:41:17Z 2010-04-16T21:41:17Z Blog Deutsche Zustände Hier nun die Pressemitteilung des Radio T e.V. vom 16.04.2010:

Abschaltung von Radio T – Schwerer Eingriff in die lizenzierte Rundfunklandschaft Sachsens!

Am 14.04.2010 kündigte Apollo-Radio durch den Pressesprecher der PSR-Gruppe, Nico Nickel, die Verhinderung der Ausstrahlung von Radio T sowie Radio Blau in Leipzig und ColoRadio in Dresden ab 17.04.2010, 0:00 Uhr an. Sendemastbetreiber Media Broadcast wird nach bisherigem Erkenntnisstand dem Abschaltbegehren von Apollo-Radio nachgeben, hat sich aber vertraglich abgesichert, das alle daraus entstehenden medienrechtlichen Folgen von Apollo-Radio allein zu tragen sind.

Mit dieser Entscheidung unternimmt Apollo-Radio einen schweren Eingriff in die lizenzierte Rundfunklandschaft Sachsens und verhindert die Abstrahlung der drei Nichtkommerziellen Lokalradios, Radio T in Chemnitz, Radio Blau in Leipzig und ColoRadio in Dresden.

Die in der Pressemitteilung von Apollo-Radio angefügte Erklärung in vier Absätzen ist eine Zusammenstellung falscher oder ungenauer Angaben.

Sowohl Radio T als auch Apollo-Radio haben eigenständige Lizenzen für die Frequenz 102,7 MHz. Die Behauptung, Radio T sendet auf der Frequenz von Apollo-Radio, entspricht nicht der Wahrheit, sondern beide Programmveranstalter teilen sich die Frequenz.

Apollo-Radio hat 2008 den Vertrag mit Media Broadcast zur Abstrahlung des Sendesignals für beide Programmveranstalter auf der Frequenz 102,7 MHz ohne Absprache mit Radio T verlängert und Radio T auch nicht über die Modalitäten und Kosten informiert. Seit 01.01.2010 erhebt Apollo-Radio herleitend aus diesem Vertrag einen Erstattungsanspruch, der unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt ist. Die rechtliche Bewertung ist noch nicht abgeschlossen.

Die Aussage, die Freien Radios haben sich am 21.12.2009 zur Übernahme der Kosten bereit erklärt, ist falsch. Es gibt keine offizielle Aussage, es gibt kein Dokument, das diese Aussage von Apollo-Radio rechtfertigt. Das sich Radio T und die anderen Freien Radios nach Abbruch der Verhandlungen um zusätzliche Finanzmittel bemühten (Kommunale Gelder, Fördermitglieder, Spenden), entspricht unserer Sorge um die Zukunft der gemeinnützigen, nichtkommerziellen Rundfunkveranstalter. Es ist keine Bereitschaft zur Kostenübernahme, zumindest solange nicht, wie die rechtlichen Probleme ungelöst bleiben.

Ebenfalls falsch ist die Aussage, das zwischen Radio T und Apollo-Radio keine Gespräche stattgefunden haben. Momentan halten beide Parteien über ihre Rechtsanwälte Kontakt.

Die Verhinderung der UKW-Ausstrahlung von Radio T beschädigt ein anerkanntes Jugend- und Kulturprojekt in Chemnitz, dass über 15 Jahre On Air für Programm- und Meinungsvielfalt in Sachsen gesorgt hat. Wir haben die Sächsische Landesmedienanstalt, die Bundesnetzagentur und die Sächsische Staatskanzlei eingeschaltet, um den von Apollo-Radio herbei geführten Zustand so schnell wie möglich rückgängig zu machen. Die Abschaltung der UKW-Frequenzen der drei Freien Radios ist kontraproduktiv und verhärtet die Fronten. Dazu kommt, dass Apollo-Radio mit der Abschaltung nichts gewonnen hat, denn die Kosten verringern sich nicht. Apollo bezahlt nun für Rauschen. Radio T führt sein Programm in der gewohnten Weise fort und nutzt dafür vorübergehend ausschließlich das Internet (Stream). Unter der Adresse www.radiot.de können alle Interessierten unser Programm in seiner gewohnten Form verfolgen.

Jörg Braune, Koordinator Radio T

Links

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Administrator <![CDATA[Abschaltung droht! – Solidarität mit Freien Radios in Chemnitz, Dresden und Leipzig!]]> http://ki23.blogsport.de/?p=189 2010-04-16T07:31:02Z 2010-04-16T07:31:02Z Blog Aufgrund dessen, dass von Radio T (Chemnitz) und coloRadio (Dresden) immer noch keine Pressemitteilungen zum Thema veröffentlicht worden sind, übernehmen wir hier den Pressetext von Radio Blau (Leipzig).

Apollo Radio hat am gestrigen Mittwoch (14.4.) eine Pressemitteilung herausgegeben, in der angekündigt wird, dass die Ausstrahlung der Programme von Radio Blau, Radio T und coloRadio zum 17.04.2010 eingestellt wird, da wir die bisher von Apollo an uns gestellten Rechnungen für Sende- und Leitungsgebühren nicht bezahlt haben.

Bis gestern waren wir davon ausgegangen, dass Apollo einen solchen Schritt nicht selbst in die Wege leiten kann und auch gegenüber der Mediabroadcast (Netzbetreiber, Anm. d. Red.) keine Handhabe für eine Nichtaufschaltung hat. Die Mediabroadcast bestätigte uns jedoch auf Nachfrage, dass sie zum 17.04. die Freien Radios nicht mehr aufschalten wird – wir wären dann nicht mehr zu hören und während unserer Sendezeit wäre Stille.

Die Zahlung der Sende- und Leitungsgebühren hatten wir bisher unterlassen, da wir erst den rechtlichen Anspruch von Apollo und die Gültigkeit der gestellten Rechnungen geklärt wissen wollten. Nun jedoch droht die Abschaltung unseres Radios. Auf die Forderungen von Apollo jetzt nicht einzugehen würde vor diesem Hintergrund bedeuten, dass etwa durch eine Klage gegen Apollo enorme Kosten auf den Verein zukommen und Radio Blau temporär abgeschaltet wäre, ohne dass wir uns auf einen für uns günstigen Ausgang des Rechtsstreits verlassen könnten. Dieses Risiko erscheint uns nicht tragbar.

Der Vorstand des Radio-Vereins Leipzig hat deshalb entschieden, ein Angebot zur Zahlung am heutigen Donnerstag an Apollo zu schicken. In diesem bieten wir die Zahlung der Sende- und Leitungsgebühren an, die in Abhängigkeit vom Eingang der zugesagten Zahlungen der Stadt Leipzig und der SLM (Sächsische Landesmedienanstalt) erfolgt.
Wir gehen nach Rücksprache davon aus, dass danach eine Abschaltung von Radio Blau am 17.04. nicht stattfindet.

Für Radio T (Chemnitz) und coloRadio (Dresden) stellt sich die Situation anders dar, weswegen in diesen Sendern zur Zeit noch über ein Vorgehen diskutiert wird.

Links:

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Administrator <![CDATA[5. März: Infos zu den Aktivitäten auf Twitter]]> http://ki23.blogsport.de/2010/03/05/infos-ueber-twitter/ 2010-03-05T13:37:51Z 2010-03-05T13:37:51Z Blog Moderiert von Ingo Dubinski (nicht Inka Bause): http://twitter.com/5maerz

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Administrator <![CDATA[Infos zum 05.03.2010]]> http://ki23.blogsport.de/?p=186 2010-02-25T13:58:25Z 2010-02-25T13:58:25Z besondere Termine Diskussion Blog Deutsche Zustände Am 5.3. wollen Nazis anlässlich der Bombardierung von Chemnitz 1945 wieder einen Gedenkmarsch in der Stadt veranstalten. Derzeit ist der Aufmarsch noch verboten. Aktuelle Infos dazu werden im Laufe der nächsten Woche folgen.
Es wird an diesem Tag eine Demo der Antifaschistischen Aktion Karl-Marx-Stadt unter dem Motto „Das Trä­nen­meer tro­cken­le­gen – Kein kol­lek­ti­ves Trau­ern um ‚deut­sche Opfer‘ am 5. März!“ geben, die um 16.00 Uhr am Hauptbahnhof startet. Die Reitbahnstraße unterstützt das Anliegen dieser Demonstration und wird an diesem Tag von 10 – 20 Uhr als Informationspunkt und Rückzugsort offen sein. Dabei wird es in diesem Zeitraum auch Suppe und Tee geben. Die Abschlusskundgebung der Demo wird am Bernsbachplatz stattfinden. Danach ist es möglich, sich in der ReBa aufzuwärmen, etwas zu essen und gemeinsam zum Crasspub-Fest zu gehen.

aktuelle Infos: Antifaschistischen Aktion Karl-Marx-Stadt

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Administrator <![CDATA[13. Februar Dresden: Gegen Opfermythos und Naziaufmarsch!]]> http://ki23.blogsport.de/2010/01/20/13-februar-dresden-gegen-opfermythos-und-naziaufmarsch/ 2010-01-22T13:04:07Z 2010-01-22T13:04:07Z Deutsche Zustände

Wie in jedem Jahr trifft sich die deut­sche Na­ti­on in Dres­den um den My­thos der deut­schen Opfer zu ze­le­brie­ren. Was pas­siert, wenn sich ein Bünd­nis er­laubt, die fried­li­che Trau­er­at­mo­sphä­re in Dres­den zu stö­ren, zei­gen die Re­pres­si­ons­ak­te der Staats­an­walt Dres­den ge­gen­über den Or­ga­ni­sa­tor_in­nen von „Dres­den – Na­zi­frei“ als auch das neue säch­si­sche Ver­samm­lungs­ge­setz. Um über die ak­tu­el­le Lage in Dres­den zu be­rich­ten und einen Aus­blick auf die Ak­tio­nen gegen den Na­zi­auf­marsch zu geben, fin­det am 4.2. um 19:00 in der Reit­bahn­stras­se 84 eine Mo­bi­li­sie­rungs­ver­an­stal­tung statt. Hier be­steht die Mög­lich­keit, dass in­ter­es­sier­te Men­schen ihre An­rei­se zu den Pro­tes­ten or­ga­ni­sie­ren kön­nen.

Mobilisierungseite des bundesweiten No pasarán!-Bündnisses

Venceremos

AK Antifa Dresden

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