Archiv der Kategorie 'Deutsche Zustände'

Morgen: Abschaltung von Radio T

Hier nun die Pressemitteilung des Radio T e.V. vom 16.04.2010:

Abschaltung von Radio T – Schwerer Eingriff in die lizenzierte Rundfunklandschaft Sachsens!

Am 14.04.2010 kündigte Apollo-Radio durch den Pressesprecher der PSR-Gruppe, Nico Nickel, die Verhinderung der Ausstrahlung von Radio T sowie Radio Blau in Leipzig und ColoRadio in Dresden ab 17.04.2010, 0:00 Uhr an. Sendemastbetreiber Media Broadcast wird nach bisherigem Erkenntnisstand dem Abschaltbegehren von Apollo-Radio nachgeben, hat sich aber vertraglich abgesichert, das alle daraus entstehenden medienrechtlichen Folgen von Apollo-Radio allein zu tragen sind.

Mit dieser Entscheidung unternimmt Apollo-Radio einen schweren Eingriff in die lizenzierte Rundfunklandschaft Sachsens und verhindert die Abstrahlung der drei Nichtkommerziellen Lokalradios, Radio T in Chemnitz, Radio Blau in Leipzig und ColoRadio in Dresden.

Die in der Pressemitteilung von Apollo-Radio angefügte Erklärung in vier Absätzen ist eine Zusammenstellung falscher oder ungenauer Angaben. (mehr…)

Infos zum 05.03.2010

Am 5.3. wollen Nazis anlässlich der Bombardierung von Chemnitz 1945 wieder einen Gedenkmarsch in der Stadt veranstalten. Derzeit ist der Aufmarsch noch verboten. Aktuelle Infos dazu werden im Laufe der nächsten Woche folgen.
Es wird an diesem Tag eine Demo der Antifaschistischen Aktion Karl-Marx-Stadt unter dem Motto „Das Trä­nen­meer tro­cken­le­gen – Kein kol­lek­ti­ves Trau­ern um ‚deut­sche Opfer‘ am 5. März!“ geben, die um 16.00 Uhr am Hauptbahnhof startet. Die Reitbahnstraße unterstützt das Anliegen dieser Demonstration und wird an diesem Tag von 10 – 20 Uhr als Informationspunkt und Rückzugsort offen sein. Dabei wird es in diesem Zeitraum auch Suppe und Tee geben. Die Abschlusskundgebung der Demo wird am Bernsbachplatz stattfinden. Danach ist es möglich, sich in der ReBa aufzuwärmen, etwas zu essen und gemeinsam zum Crasspub-Fest zu gehen.

aktuelle Infos: Antifaschistischen Aktion Karl-Marx-Stadt

13. Februar Dresden: Gegen Opfermythos und Naziaufmarsch!

Wie in jedem Jahr trifft sich die deut­sche Na­ti­on in Dres­den um den My­thos der deut­schen Opfer zu ze­le­brie­ren. Was pas­siert, wenn sich ein Bünd­nis er­laubt, die fried­li­che Trau­er­at­mo­sphä­re in Dres­den zu stö­ren, zei­gen die Re­pres­si­ons­ak­te der Staats­an­walt Dres­den ge­gen­über den Or­ga­ni­sa­tor_in­nen von „Dres­den – Na­zi­frei“ als auch das neue säch­si­sche Ver­samm­lungs­ge­setz. Um über die ak­tu­el­le Lage in Dres­den zu be­rich­ten und einen Aus­blick auf die Ak­tio­nen gegen den Na­zi­auf­marsch zu geben, fin­det am 4.2. um 19:00 in der Reit­bahn­stras­se 84 eine Mo­bi­li­sie­rungs­ver­an­stal­tung statt. Hier be­steht die Mög­lich­keit, dass in­ter­es­sier­te Men­schen ihre An­rei­se zu den Pro­tes­ten or­ga­ni­sie­ren kön­nen.

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Veranstaltung: „Kündigung der Reitbahnstraße 84 – Wie es wirklich war.“

30. Januar, 18.00 Uhr, Reitbahnstraße 84

Am 04.01.2010 war es endlich soweit: Die Reitbahnstraße 84 erhielt ihren ganz persönlichen final curtain, die Kündigung. Es soll nun endlich „seine Ordnung“ haben in diesem Viertel, ein sauberes, ja, ein ruhiges Viertel. In die benachbarten Gebäude sollen studentische Wohngemeinschaften einziehen, die Reba84 selbst soll hingegen erst einmal lediglich leergezogen werden, denn Pläne gäbe es momentan nicht: Die derzeitige Nutzung steht im Widerspruch zum Viertel und dem geplanten Vorhaben. (mehr…)

Keine Experimente

GGG will partizipativen Prozess im Reitbahnviertel beenden

Die GGG hat am 04.01.10 den Mietvertrag der Nutzer in der Reitbahnstraße 84 gekündigt. Trotz entgegenlautenden Stadtratsbeschlusses sollen nun 50 aktive Nutzer und Projekte ausziehen. Scheinbar versuchtdie kommunale Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG) einen vom Stadtplanungsamt initiierten und finanzierten Prozess abzuwürgen. Damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Vereine nach zwei Jahren ehrenamtlicher Stadtteilentwicklung vermeintlich ihren Anteil geleistet haben und vor die Tür gesetzt werden sollen.
Das Karree beherbergt derzeit das Wohn- und Kulturprojekt des WkB e.V. (Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) sowie Projekte des EXKA e.V. (Experimentelles Karree). Neben größeren Projekten wie Sommerakademie, Experimentellem Bürgersteig und Stadtteilgarten finden beispielsweise auch Umsonstladen, Volksküche, Fahrradselbsthilfewerkstatt und Sonntagsbrunch ein unverdientes Ende.
Auch Projekte anderer Initiativen (Poetenpub, Netzwerk für Demokratie und Courage, Bildungskollektiv) müssen sich nun voraussichtlich neue Veranstaltungsorte suchen, wenn das Haus Ende Juni geschlossen werden soll. Mit der Schließung der ReBa 84 entfiele nicht zuletzt eine wichtige Verbindung zwischen Campus und Innenstadt.
Der WkB-Vorsitzende dazu: „Die Verantwortlichen in der Stadt sorgen ein ums andere mal mehr dafür, dass die Zustände hier für junge Menschen unerträglich werden. Es zeigt sich als notwendig, die weiteren Verhandlungen durch vielfältigen Protest zu begleiten.“

28.11.09 | Soli-Party | Repression, leider normal…

…aber davon lassen wir uns noch lange nicht die Laune verderben!!

Das Leben kann spannend wie „Thriller“ sein, vor allem in Chemnitz! Außerirdische docken an, Genlabore öffnen ihre Schleusen, Untote erwachen und alle kippen sich solidarisch nicht nur einen Cocktail hinter die mumifizierte Mullbinde, wenn es heißt – Antifa, den Luxus gönnen wir uns gegen die Repression der Polizei und alles andere Bekloppte!
Dies alles bei der Zombies-, Mutant_innen-, Superheld_innen-Soli-Party für die Betroffenen der Polizei-Repression in Folge der Demonstration gegen den Aufmarsch von Nazis am 5. März 2009. In diesem Rahmen kam es bis jetzt zu einigen Strafverfahren. Weil sich solche zumeist sehr kostenintensiv gestalten, sollen alle auf dieser Veranstaltung eingenommenen Spenden die Angeklagten wenigstens finanziell in ihrer prekären juristischen Situation zu unterstützen – und Verfahrenskosten können nicht von den Betroffenen alleine getragen werden.
Solidarisiert euch mit den Betroffenen der Polizei-Repression gegen die Kritiker_innen des Nazi-Gedenkens am 5. März 2009!

Aber….halt, stopp, erstmal zurückspulen. Was war noch gleich am 5. März 2009 los, wieso ist überhaupt ne Soli-Party nötig: (mehr…)

Limbach-Oberfrohna | Naziterror stoppen!

Gesicht zeigen, Naziterror stoppen!

Wir, das Bündnis „buntes Limbach“, rufen zur Demonstration „Gesicht zeigen, Naziterror stoppen“ am Samstag den 07.02.2009 in Limbach-Oberfrohna auf.

Treffpunkt ist um 15 Uhr am Johannisplatz in Limbach-Oberfrohna.
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Deutsche Zustände: Mylau

Nachrichten aus der Provinz

Ein Streit zwischen Nachbarn in Mylau, der kleinsten Stadt Sachsens, eskalierte langsam. Die starke Neonazi-Szene im Dorf spielt dabei eine wichtige Rolle. Seit Jahren lebt hier eine Familie in Angst, die anderen Einwohner schauen weg. (mehr…)

Deutsche Zustände

Rassistsische Polizeigewalt gegen asylsuchende Mädchen

Am vergangenen Freitag wurden drei nigerianische Mädchen (14, 13 und 8 Jahre alt) unter Personaleinsatz aus vier Polizeiwaagen verfolgt, in Handschellen gelegt, einem der Kinder wurden die Füße gefesselt. Sie wurden massiv verängstigt und beschimpft. (mehr…)




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