Archiv für Januar 2010

13. Februar Dresden: Gegen Opfermythos und Naziaufmarsch!

Wie in jedem Jahr trifft sich die deut­sche Na­ti­on in Dres­den um den My­thos der deut­schen Opfer zu ze­le­brie­ren. Was pas­siert, wenn sich ein Bünd­nis er­laubt, die fried­li­che Trau­er­at­mo­sphä­re in Dres­den zu stö­ren, zei­gen die Re­pres­si­ons­ak­te der Staats­an­walt Dres­den ge­gen­über den Or­ga­ni­sa­tor_in­nen von „Dres­den – Na­zi­frei“ als auch das neue säch­si­sche Ver­samm­lungs­ge­setz. Um über die ak­tu­el­le Lage in Dres­den zu be­rich­ten und einen Aus­blick auf die Ak­tio­nen gegen den Na­zi­auf­marsch zu geben, fin­det am 4.2. um 19:00 in der Reit­bahn­stras­se 84 eine Mo­bi­li­sie­rungs­ver­an­stal­tung statt. Hier be­steht die Mög­lich­keit, dass in­ter­es­sier­te Men­schen ihre An­rei­se zu den Pro­tes­ten or­ga­ni­sie­ren kön­nen.

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Veranstaltung: „Kündigung der Reitbahnstraße 84 – Wie es wirklich war.“

30. Januar, 18.00 Uhr, Reitbahnstraße 84

Am 04.01.2010 war es endlich soweit: Die Reitbahnstraße 84 erhielt ihren ganz persönlichen final curtain, die Kündigung. Es soll nun endlich „seine Ordnung“ haben in diesem Viertel, ein sauberes, ja, ein ruhiges Viertel. In die benachbarten Gebäude sollen studentische Wohngemeinschaften einziehen, die Reba84 selbst soll hingegen erst einmal lediglich leergezogen werden, denn Pläne gäbe es momentan nicht: Die derzeitige Nutzung steht im Widerspruch zum Viertel und dem geplanten Vorhaben. (mehr…)

Keine Experimente

GGG will partizipativen Prozess im Reitbahnviertel beenden

Die GGG hat am 04.01.10 den Mietvertrag der Nutzer in der Reitbahnstraße 84 gekündigt. Trotz entgegenlautenden Stadtratsbeschlusses sollen nun 50 aktive Nutzer und Projekte ausziehen. Scheinbar versuchtdie kommunale Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG) einen vom Stadtplanungsamt initiierten und finanzierten Prozess abzuwürgen. Damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Vereine nach zwei Jahren ehrenamtlicher Stadtteilentwicklung vermeintlich ihren Anteil geleistet haben und vor die Tür gesetzt werden sollen.
Das Karree beherbergt derzeit das Wohn- und Kulturprojekt des WkB e.V. (Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) sowie Projekte des EXKA e.V. (Experimentelles Karree). Neben größeren Projekten wie Sommerakademie, Experimentellem Bürgersteig und Stadtteilgarten finden beispielsweise auch Umsonstladen, Volksküche, Fahrradselbsthilfewerkstatt und Sonntagsbrunch ein unverdientes Ende.
Auch Projekte anderer Initiativen (Poetenpub, Netzwerk für Demokratie und Courage, Bildungskollektiv) müssen sich nun voraussichtlich neue Veranstaltungsorte suchen, wenn das Haus Ende Juni geschlossen werden soll. Mit der Schließung der ReBa 84 entfiele nicht zuletzt eine wichtige Verbindung zwischen Campus und Innenstadt.
Der WkB-Vorsitzende dazu: „Die Verantwortlichen in der Stadt sorgen ein ums andere mal mehr dafür, dass die Zustände hier für junge Menschen unerträglich werden. Es zeigt sich als notwendig, die weiteren Verhandlungen durch vielfältigen Protest zu begleiten.“




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