Artikel über das Exka in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

„28. Dezember 2009 Jemand wie Dominik Intelmann ist eine Seltenheit. Vor ein paar Jahren kehrte der Achtundzwanzigjährige nach Chemnitz zurück, in seinen Geburtsort. Dabei kennen die meisten jungen Chemnitzer ihre Heimatstadt nur noch aus der Ferne. Ein paar, die geblieben sind, schrauben an diesem Montagabend hinter großen Schaufenstern an Fahrrädern, ölen Ketten und wechseln Schläuche. Hinten an der Bar gibt es Bionade, Bier und selbstgebackenen Kuchen, ein junger Mann legt Platten auf, zwei andere spielen Tischkicker. Mittendrin steht Intelmann, reicht Werkzeug und gibt Tipps. Es ist kalt, aber doch irgendwie gemütlich.“
Den kompletten Artikel gibts HIER.


6 Antworten auf “Artikel über das Exka in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”


  1. 1 Rico Steinmann 01. Januar 2010 um 19:53 Uhr

    auch die himmelblauen diskutieren vor- und nachteile von zeckenquartieren: http://www.cfc-fanpage.de/forum/read.php?1,218946,218946#msg-218946

  2. 2 nochmal Rico Steinmann 01. Januar 2010 um 20:00 Uhr

    „Wir sind keine Autonomen, die hier was runterwohnen oder Stress machen wollen“ – ach so?

  3. 3 doubt 03. Januar 2010 um 3:59 Uhr

    „Das ExKa entstand im Sommer vor zwei Jahren aus der spontanen Hausbesetzung…“

    lächerlich

  4. 4 Katrin 05. Januar 2010 um 20:52 Uhr

    Habt ihr euch mal schön vor den Karren spannen lassen, um so eine ostdeutsche Kommune mal wieder richtig dumm dastehen zu lassen…

  5. 5 Forrest Gump 05. Januar 2010 um 22:56 Uhr

    @Katrin

    Dumm ist der, der Dummes tut.

  6. 6 Doris Dump 06. Januar 2010 um 9:12 Uhr

    @Katrin:

    Deine Feststellung ist völlig korrekt. Nur kann ich persönlich darin nichts Negatives erkennen. Trotz aller realen und herbeihalluzinierten Komplexität des ExKa-Prozesses, gilt doch eines: Wer sich blöd hat, der darf auch schonmal dumm dastehen.

    @Rico Steinmann:

    „Wir sind keine Autonomen, die hier was runterwohnen oder Stress machen wollen“ – ach so?

    Was heißt schon Autonome? Das ist doch lediglich eine Art Metapaket mit allen landläufigen Negativkonnotationen für linksradikal, also radikal. Bei diesem Satz ging es sicher einfach nur darum, auch dem eher konservativ-bürgerlichen Spektrum begreiflich zu machen, dass hier Menschen und keine Monster am Werk sind. Ich begreife mich jedenfalls als radikal und andere hier tun das auch. Mit Runterwohnen und sinnlos Stress machen hat das allerdings eher wenig zu tun.
    Mir geht’s hier vielmehr darum, mit netten Leuten in einer solidarisch-freiheitlichen Atmosphäre zu wohnen und Kultur zu machen, also Entfaltungsmöglichkeiten für mich und andere zu schaffen.

    Natürlich ist der Komplex ReBa-ExKa auch ein Stressfaktor. Dieser Sachverhalt entspringt aber zu 99% daraus, dass mensch sich entweder bestimmten Problemen annimt oder das Projekt von anderen zum Problem oder Feind erklärt wird. Da kommen eben auch mal Menschen aus sozialen Verhältnissen ins Café, die jenseits von Gut und Böse sind, saufen sich Ihren Frust weg, grölen rum und kotzen dann vor die Tür oder hüpfen durch die Schaufenster. Damit muss mensch eben leben, in einem offenen Stadtteilcafé. Hier gibt’s aus gutem Grund keine Security, die Leute an der Eingangstür willkürlich vorsortiert oder aus dem Saal schleift und verprügelt, wenn sie sich daneben benehmen. Das regelt sich hier mehr oder weniger gut selbst. Und die Leute kommen wieder – manchmal leider auch die mit Hausverbot.
    Andererseits wird das Projekt hin und wieder von Idioten gestresst, die meinen, sie müssten hier mal ihr Glück versuchen und ein paar Scheiben im Zeckenhaus zerdämmern. Dass es dann von den Bewohnern Stress gibt ist selbsterklärend, besonders wenn klar ist, dass es sich bei den Bekloppten um Nazis handelt.

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