Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs

Freitag 21. November | 19.00 Uhr | Reitbahnstrasse 84

Vortrag und Diskussion mit Colin Goldner

Der Vortrag wirft einen Blick hinter die Fassade des tibetischen “Gottkönigs”. Er zeigt, dass das “alte Tibet” unter der Herrschaft der Lamas keineswegs das “Paradies auf Erden” darstellte, das der Dalai Lama und seine Anhängerschaft stets beschwören, vielmehr die Geschichte des Landes geprägt war von Gewalt und gnadenloser Unterdrückung und Ausbeutung der Menschen.

Es werden die wesentlichen Glaubensinhalte des tibetischen Buddhismus dargestellt, von Karma und Wiedergeburt hin zu den Wahnvorstellungen von Dämonen, Teufeln und ewiger Höllenpein; der Blick richtet sich zudem auf densystematischen Mißbrauch kleiner Kinder und die frauenverachtenden tantrischen Rituale, die dem Lamaismus wesenseigen sind. Untersucht werden auch die vielgerühmten “Weisheiten” des Dalai Lama , die sich bei näherer Hinsicht als Platitüden mit teilweise bedenklich rechtslastigem Einschlag entpuppen.

Ausführlich befaßt sich der Vortrag mit den Hintergründen des Einmarsches der chinesischen Volksbefreiungsarmee im Jahre 1950 und der Geschichte Tibets seither. Insbesondere werden der Ausbruch von Gewalt in Lhasa und Osttibet im März dieses Jahres thematisiert, einschließlich der Rolle, die der Dalai Lama dabei spielte.

Material:

Colin Goldner – Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs. 2. Auflage. Alibri Verlag, Aschaffenburg 2005

veranstaltet vom Rosa-Luxemburg-Club Chemnitz & Bildungskollektiv Chemnitz


9 Antworten auf “Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs”


  1. 1 Ralf Dürich 19. November 2008 um 13:25 Uhr

    Zudem, was schon traurig genug ist und mit dem Buddhadharma nichts zu tun hat, ist dann noch Folgendes zum Dalai Lama zu sagen:
    1. Er ist Befürworter von Tierversuchen (glatter Verstoß gegen die buddhistische sil, ahimsa)
    2. Er ist kein Vegetarier sondern isst tote Tiere, auch glatter Verstoß gegen ariya magga
    3. Er hat freundschaftlichen Umgang mit sehr schlechten Menschen, Verstoß gegen agocara vinaya
    4. Er bereitet einen Krieg vor (im kala chakra tantra)
    5. Er ist Anhänger von Verblendungslehren wie der Naturwissenschaft und stellt diese höher als das Buddhadharma. Verstoß gegen pitimokka vinaya und ariya magga
    6. Er behauptet selbst ein Buddha zu sein, ohne über diese Fähigkeiten tatsächlich zu verfügen (konzept, dass er eine Reinkarnation des Buddhas Avalokiteskvara sei)und dies stellt nach Dhamma die schwerste denkbare Lüge dar, weil er sich damit unkritisierbar macht
    7. Er antwortet auf keinen meine Briefe oder Mails, was keine Totsünde aber eine Unverschämtheit ist
    8. Er lügt in seinen Autobiografischen Werken dass Märchen vom glücklichen Tibet in der selben Schräglage nach, wie dies der Sektenseppel: Lama Angelika Govinda mit bürgerlichen Namen auch als Ernst Lotte Hoffmann verschrien, tat.
    9. Er ist ein Schmeichler und Heuchler der Welt, der stets den wohlwollenden Kontakt auch zu Leuten wie Busch gesucht hatte; immer den partikularen Interessen folgen. Dies tut ein Politiker aber kein Heiliger. Da war selbst der Papst mutiger.
    10. Er ist ein Superstar der verlogenen Medienwelt geworden anstatt sie gründlich zu kritisieren.
    Solche Heiligen braucht die Welt nicht, davon gibst genug in jeder Stammkneipe.
    Ralf Dürich MA

  2. 2 devnull 20. November 2008 um 13:10 Uhr

    @ ralf

    was soll das? kritik am dalei lama im namen des buddhismus? ralf dürich – ein besserer buddhist als der herr lama? gibt es vielleicht noch einen anderen grund, gegen krieg zu sein, als der verstoss gegen das „kala chakra tantra“?
    ich nehme mal an, der vortrag wird anderes im sinn haben, als die rettung des buddhismus vor dem herrn lama.

  3. 3 uwe lechtenbrink (M A) 21. November 2008 um 13:58 Uhr

    evtl ist nun klar, weshalb der referent plötzlich krank geworden ist

  4. 4 Ralf Dürich 02. Dezember 2008 um 11:28 Uhr

    Ja ! In beiden Fällen !
    1. Es gibt einen anderen Grund gegen Krieg zu sein als das kala chakra tantra, nämlich die sila des Palikanon
    und
    2. Ja ich bin ein besserer Buddhist als der Dalai Lama, aber das ist leicht,denn das ist jeder, der Vegetarier ist, Mitleid mit Tieren im Tierversuch hat, nicht mit dem Luftgewehr auf Vögel schießt, wie es der Dalai Lama gern tut, und sich dafür von seinen Lackeien loben läßt was er doch für ein guter geworden ist Schütze und nicht mit den reaktionärsten Menschen der Welt intensive Freundschaft pflegt.
    Im Namen des Buddha Dhamma: Lieber Herr Dalai Lama geben Sie Ihre Täuschung auf, erklären Sie der Welt die Wahrheit, Sie sind nicht der echte Dalai Lama, denn das ist Frau Merkel, Sie sind die Inkarnation von Devadatta. Also treten Sie zurück !!!
    LD RD

  5. 5 Ralf Dürich 02. Dezember 2008 um 11:32 Uhr

    Das hier Tipp- und Schreibfehler entstanden sind ist das Wirken der schwarzmagischen Dämonen des Dalai Lama, da ich diese Kräfte noch nicht zu bannen verstehe bitte ich um Nachsicht. Denn ich bin ein leidenschaftlicher Kritiker des Dalai Lama. Aweia LG Ralf Dürich MA

  6. 6 freund 04. Dezember 2008 um 12:39 Uhr

    Ich mag dich, Ralf.

    :)>-

  7. 7 Pacwowman@gmx.de 07. Januar 2009 um 12:13 Uhr

    WENN NUN EIN MENSCH VERSUCHT, NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN ALS „guter mensch“ZU LEBEN UND ZU HANDELN,es ihm dem Anschein nach aber nicht gelingen mag und er sich immer wieder (weil menschlich…deshalb Christus…)“schuldig macht“
    und dann ein anderer oder andere ihn dafür für schuldig erklären, ihn ablehnen oder verurteilen(richtet nicht,auf das ihr nicht gerichtet werdet…),ist oder sind dann nicht der oder die anderen ebenso fehlbar,wie der von ihm,ihnen Angeklagte …?!?
    Wer also schmeißt denn da mit Steinen? Ist es denn nicht einmal die Zeit zum Verzeihen?:((

  8. 8 suffer little children 07. Januar 2009 um 14:45 Uhr

    a „lol“ will do ere.

  9. 9 Ralf Dürich 09. Januar 2009 um 12:34 Uhr

    „Richtet nicht, auf das Ihr nicht gerichtet werdet“
    Diese Aussage richtet schon die Richtenden.
    Natürlich müssen wir richten, also kritisch sein.
    In einer Welt voller Lüge und Verblendung ist Kritik der
    einzige Halt.
    Nur sollte diese Kritik gegen das Unheilsame gerichtet sein, das macht sie zur heiligen Kritik: zur Sprache der
    Wahrheit.
    Und messen lassen für unsere Worte, Taten und Gedanken müssen wir uns alle Zeit, das wirkt schon das Gesetz des Karmas. Das bricht auch nicht das Kritikverbot, das gegen hohe Lamas im Tibetischen Buddhismus verhängt wurde. Wer sich hinter einem Kritikverbot versteckt, der ist ein Feind der Wahrheit und ein Förderer der Verdummung, des Sektierertums und des Fundamentalismus, so wie Herr Dalai Lama. Ein kritischer Buddhist kann sich auf das Buddha Dhamma, den Palikanon stützen und braucht aus seiner Kritik keine andere Frucht zu fürchten als dass er oder sie für diesen Mut mit Kraft und Entschlossenheit belohnt wird.
    Es gilt das Heilsame als heilsames zu erkennen und umgekehrt das Unheilsame als solches durch „rechte Rede“ zu „bekämpfen“ ist angemessener Wandel.
    LG Ralf Dürich

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