Archiv für August 2008

traumfunkelnde märchenburg / verfluchter klotz am bein / reitbahnstraße_84

ich weiß nicht mehr genau wann es war, möglicherweise am morgen des zweiten oder dritten tages der besetzung. ich bin zum ersten mal für ein paar stunden weggegangen — zur arbeit oder so… an der straßenecke habe ich mich umgedreht, zurück geschaut und herzzerbrechend-grimmig gedacht: „bitte bitte, es darf nicht weg sein, wenn ich wiederkomme!“
vorsicht unheile welt stand auf der tür der kämpfer_in und genau so war auch das gefühl!
mittlerweile habe ich mich schon mehrmals bei dem gedanken ertappt, wie ich denn hier raus kommen könnte, ohne dass ich es als niederlage empfinden würde.

was ist bloß los mit der reitbahnstraße_84?
wieso ist sie freudestiftender anknüpfungspunkt für möglicherweise unrealistische hoffnungen — wieso kann sie bereits im nächsten augenblick ihre bewohner_innen und freund_innen in abgrundtiefe depressionen zwischen ungespülten töpfen, scheinbar oberflächlichen beziehungen und einem vermeintlich lausigen kulturprogramm stürzen?
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